Gesundheit der Frau

360° feine und präzise Verfahren in der Gynäkologie

Die Wellenlänge des CO2-Lasers besitzt ausreichend Energie für die gynäkologische Chirurgie (GYN) mit einem hohem Maß an vorhersehbarer Wirkung auf das Gewebe und einer geringen thermischen Auswirkungen auf das nicht zu behandelnde Gewebe.
Der CO2-Laser hat die kleinste Wärmeausbreitung im Vergleich zu allen anderen energiebasierten Geräten und anderen Wellenlängen und ist daher in beispielloser Weise für Operationen in der Nähe von kritischen Strukturen und empfindlicher Anatomie geeignet.

Produkte entdecken

Werden Sie Meister Ihres Fachs

„Unter den verschiedenen verfügbaren Lasern ist der CO2-Laser der vielseitigste. Nach meiner Erfahrung ist er außerdem aufgrund seiner geringen Eindringtiefe und der minimalen seitlichen Wärmeschädigung äußerst sicher. Der CO2-Laser kann daher in empfindlichen Bereichen zum Einsatz kommen, wo die Elektrochirurgie nicht sicher wäre, wie etwa an der Blase, der seitlichen Wand in der Nähe des Harnleiters, an den Nerven, an größeren Blutgefäßen oder an der Darmserosa“.

Dr. Ceana Nezhat, Atlanta, GA

Vorteile des CO2-Laser in der minimal-invasiven Gynäkologie

Bei schwierigen laparoskopischen Eingriffen ist optimale thermische Kontrolle und Genauigkeit für eine umsichtige Gewebebehandlung erforderlich. In vielen Fällen befindet sich die pathologische Stelle in unmittelbarer Nähe wichtiger Organe im Bauchraum, zum Beispiel in der Nähe des Darms, des Harnleiters, der Harnblase und wichtiger Blutgefäße, die durch die Wärmeeinwirkung nicht beschädigt werden dürfen. In einer Vergleichsstudie wurden die makro- und mikroskopischen Merkmale der Energiequellen untersucht, die in einer Laparoskopie (In-vivo-Schweinemodell) im Umfeld von Harnleiter, Blase und Darm am häufigsten verwendet werden. Die Studie hat gezeigt, dass tiefe Gewebeschichten durch CO2-Laserstrahlen kaum geschädigt werden.

Hervorragende Visualisierung des Gewebes im Operationsfeld, minimale Gewebestörung und präzise Behandlung haben folgende Vorteile:

  • Erhaltung des gesunden Gewebes[1]
  • Erhöhte Bewahrung der Fertilität[2]
  • Geringe Rezidiv-Raten der Erkrankung[3,4,5]
  • Geringe präoperative Morbidität (zum Beispiel Blutverlust, Verletzungen von Blase und Darm)[6]
  • Geringe post-operative Komplikationen wie Verwachsungen[6]
  • Signifikante Reduktion der Schmerzen und Verbesserung der Lebensqualität[7,4]

Vorteile des CO2-Lasers in der Kolposkopie

Die umsichtige und reproduzierbare Gewebebehandlung mit dem Lumenis CO2-Laser eröffnet eine neue Dimension in der Behandlung von Krankheiten der unteren Harnwege. Der CO2-Laser ist ein Synonym für Präzision. Das Hinzufügen von Scanfunktionen zur Kolposkopie mit CO2-Lasern erlaubt eine angemessene Visualisierung und Präzision der Gewebebehandlung in umfassender Weise.
Die hochentwickelten Lumenis Laser-Systeme mit speziellem gynäkologischen Zubehör und chirurgischen Instrumenten schaffen differenzierte Möglichkeiten zur Gewebebehandlung, besonders bei Operationen in der Umgebung von feinen Gewebeoberflächen wie Gebärmutterhals, Vulva und unterer Genitaltrakt.

Die hervorragende Visualisierung des Gewebes am Operationsfeld, minimale Störungen und präzise Gewebebehandlung haben folgende Vorteile:

  • Erhaltung von Gebärmuttervolumen und -struktur[8]
  • Möglichkeit einer Verringerung von Zervikaler Stenose[9]
  • Möglichkeit einer Verringerung von Zervixinsuffizienz[9]
  • Präzise Konisation mit einer Identifizierung der Ränder[10]
  • Sehr kleine Narben[11]

Klinische Indikationen

Die gynäkologischen Lösungen von Lumenis erweitern das Anwendungsspektrum der CO2-Lasersysteme AcuPulse™ DUO und UltraPulse DUO.
Sie ermöglichen Ihnen die Nutzung der feinen und präzisen CO2-Laserenergie für eine Vielzahl von GYN-Anwendungen.
Die Lumenis CO2 Laser sind geeignet für Inzision, Exzision, Ablation und/oder Vaporisation von Weichgewebe im Becken- und Vaginalbereich. Zu den Indikationen gehören:

Laparoscopy

  • Endometriose
  • Adhäsionen
  • Myome/Fibroide
  • Zysten
  • Hysterektomie

Kolposkopie

  • Zervikale intraepitheliale Neoplasie (ZIN)
  • Konisation des Gebärmutterhalses, zervikale Dysplasie
  • Vulväre intraepitheliale Neoplasie (VIN)
  • Genitale und anale – Gut- und bösartige Tumoren

Gynäkologie: Indikationen

  • Vulvar kosmetische Prozeduren
  • Lichen planus
  • Lichen sclerosus

CO2-Laserfasern

Mit der Einführung der CO2-Laser Fasern kam die Flexibilität: In chirurgischen Eingriffen mit flexiblen Endoskopen und Roboter-assistierter Operationen wird eine präzise Behandlung an schwer zu erreichender Anatomie möglich. Für die Gynäkologie ist die CO2-Laser Faser eine revolutionäre Neuerung. Die Fähigkeit, in der Nähe von kritischen Strukturen behutsam und flexibel zu operieren, ist der Schlüssel zu präziser und kontrollierter Behandlung unter Beibehaltung wichtiger Organe.

Lumenis bringt die Behandlung von Endometriose auf die nächste Stufe

Die CO2-Laser von Lumenis bieten Patienten einen echten Mehrwert, der vor allem bedingt wird durch die feine und präzise Behandlung der Krankheit.

Die saubere Entfernung von Endometriose Läsionen, ohne dass dabei Schäden an dem umliegenden gesunden Gewebe verursacht werden, ist das Schlüsselmerkmal des CO2-Laser.

Im Vergleich zu herkömmlichen Operationsmethoden ist dies ist der optimale Weg zu weniger postoperativen Komplikationen und den Erhalt reproduktiver Organe.

  • Kurze Erholungsphase[12]
  • Geringes Infektionsrisiko[13]
  • Weniger Nebenwirkungen[3]
  • Geringe Rezidiv-Raten[3, 4]
  • Unmittelbare Verbesserung der Lebensqualität[7]
endo
Resources
GYN Handpiece Broschüre
AcuPulse DUO Broschüre
FiberLase Broschüre
UltraPulse DUO Broschüre
Endure Broschüre
FiberLase STC Broschüre
References

1. Adelman, M. R., Tsai, L. J., Tangchitnob, E. P., & Kahn, B. S. (2013). Laser technology and applications in gynaecology. Journal of Obstetrics and Gynaecology, 33(3), 225–231.

2. Candiani, M., Ottolina, J., Posadzka, E., Ferrari, S., Castellano, L. M., Tandoi, I., Jach, R. (2018). Assessment of ovarian reserve after cystectomy versus “one-step” laser vaporization in the treatment of ovarian endometrioma: a small randomized clinical trial. Human Reproduction.

3. Donnez, J., Lousse, J.-C., Jadoul, P., Donnez, O., & Squifflet, J. (2010). Laparoscopic management of endometriomas using a combined technique of excisional (cystectomy) and ablative surgery. Fertility and Sterility, 94(1), 28–32.

4. Meuleman, C., D’Hoore, A., Van Cleynenbreugel, B., Beks, N., & D’Hooghe, T. (2009). Outcome after multidisciplinary CO2 laser laparoscopic excision of deep infiltrating colorectal endometriosis. Reproductive BioMedicine Online, 18(2), 282–289.

5. Speck, N. M. de G., Boechat, K. P. R., Santos, G. M. L. dos, & Ribalta, J. C. L. (2016). Treatment of Bartholin gland cyst with CO2laser. Einstein (São Paulo), 14(1), 25–29.

6. Bellina, J. H., Hemmings, R., Voros, J. I., & Ross, L. F. (1984). Carbon dioxide laser and electrosurgical wound study with an animal model: A comparison of tissue damage and healing patterns in peritoneal tissue. American Journal of Obstetrics and Gynecology, 148(3), 327–334.

7. Posadzka, E., Jach, R., Pityński, K., & Jablonski, M. J. (2014). Treatment efficacy for pain complaints in women with endometriosis of the lesser pelvis after laparoscopic electro ablation vs. CO2 laser ablation. Lasers in Medical Science, 30(1), 147–152.

8. Fallani, M. G., Penna, C., Fambrini, M., & Marchionni, M. (2003). Laser CO2 vaporization for high-grade cervical intraepithelial neoplasia: a long-term follow-up series. Gynecologic Oncology, 91(1), 130–133.

9. Favalli G, Lomini M, Schreiber C, Ciravolo G, Junasevic J, Pecorelli S, Bianchi UA. The use of carbon-dioxide laser surgery in the treatment of intraepithelial neoplasia of the uterine cervix, Przegl Lek. 1999;56(1):58-64.

10. Puttemans, P., van Belle, Y., & de Muylder, E. (1986). Carbon dioxide laser vaporization of cervical subclinical papillomaviral infection and intraepithelial neoplasia: short-term effectiveness. European Journal of Obstetrics & Gynecology and Reproductive Biology, 23(3-4), 167–180.

11. Claudia B, Serena T, Noemi A, Giuseppe C, Felice P, Annalisa P. The Repair Process of the Uterine Cervix Subjected to CO2 Laser Vaporization: A Pilot Study. Biomed Sci&Tech Res 8(2)- 2018. BJSTR MS.ID.001622.

12. MILINGOS, S., LOUTRADIS, D., KALLIPOLITIS, G., LIAPI, A., DRAKAKIS, P., ANTSAKLIS, A., & MICHALAS, S. (1999). Comparison of Laparoscopy with Laparotomy for the Treatment of Extensive Endometriosis with Large Endometriomata. Journal of Gynecologic Surgery, 15(3), 131–136.

13. Donnez, J. (1987). CO2 laser laparoscopy in infertile women with endometriosis and women with adnexal adhesions. Fertility and Sterility, 48(3), 390–394.

PB-2007896GER-A, Rev A